24 Sep 2026

Fünf Jahre GGL: Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder blickt auf ihre Erfolge zurück

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder feiert ihr fünfjähriges Bestehen mit Fokus auf Lizenzierung und Durchsetzung

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder hat im September 2026 ihr fünfjähriges Bestehen markiert und dabei ihre Aufsicht über 129 lizenzierte Betreiber hervorgehoben, während sie gleichzeitig 1.843 illegale Seiten bis Ende 2025 für Nutzer in Deutschland unerreichbar gemacht hat. Diese Entwicklung zeigt, wie die Behörde den Online-Glücksspielmarkt schrittweise in regulierte Bahnen lenkt und dabei rund 77 Prozent des Marktes in lizenzierte Kanäle integriert hat, begleitet von etwa 287 Verbotsverfahren pro Jahr.

Entwicklung der Behörde seit ihrer Gründung

Seit ihrer Einrichtung hat die GGL als zentrale Instanz für die Regulierung des Online-Glücksspiels in Deutschland agiert und dabei eine kontinuierliche Ausweitung ihrer Aufgaben erlebt, die von der Lizenzvergabe bis zur Durchsetzung von Sperrmaßnahmen reicht. Beobachter stellen fest, dass die Behörde in diesem Zeitraum zahlreiche Maßnahmen ergriffen hat, um illegale Angebote einzudämmen und gleichzeitig den legalen Markt zu stärken, wobei die jüngste Änderung des Glücksspielstaatsvertrags stärkere Befugnisse zur Blockade von Websites ermöglicht hat.

Lizenzierte Betreiber und Marktanteile

Die Aufsicht erstreckt sich derzeit auf 129 lizenzierte Betreiber, die unter den Vorgaben der GGL operieren und damit einen wesentlichen Teil des Online-Marktes abdecken, während die Behörde durch ihre Tätigkeit etwa 77 Prozent des gesamten Online-Glücksspielmarktes in den regulierten Bereich überführt hat. Solche Zahlen verdeutlichen, wie die Integration von Anbietern in das Lizenzsystem fortschreitet und dabei die Strukturen für einen kontrollierten Zugang schafft, die Verbraucher schützen und gleichzeitig die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben sicherstellen.

Statistiken zu blockierten illegalen Glücksspielseiten und Verbotsverfahren der GGL

Maßnahmen gegen illegale Angebote

Bis Ende 2025 hat die GGL insgesamt 1.843 illegale Seiten für Nutzer in Deutschland unerreichbar gemacht, wobei die jährliche Zahl von rund 287 Verbotsverfahren die anhaltende Durchsetzungsarbeit widerspiegelt. Diese Aktivitäten basieren auf der jüngsten Änderung des Staatsvertrags, die der Behörde erweiterte Möglichkeiten zur Sperrung von Angeboten einräumt und damit die technische Umsetzung von Blockaden erleichtert, während gleichzeitig die Zusammenarbeit mit den Bundesländern im Fokus steht.

Forderungen nach Flexibilität und Anpassung

Die GGL hat in ihrer Mitteilung an die Bundesländer zu größerer Flexibilität und neuen Ansätzen aufgerufen, um die Regulierung mit den Entwicklungen des Marktes in Einklang zu bringen, da starre Strukturen ansonsten die Anpassung an technologische und wirtschaftliche Veränderungen erschweren könnten. Solche Appelle richten sich an die Länder, die als Träger der Behörde agieren und somit über die notwendigen Anpassungen entscheiden, während die laufende Durchsetzung von Vorschriften weiterhin Priorität genießt.

Ausblick auf zukünftige Regulierungsansätze

Die Kombination aus Lizenzierung, Sperrmaßnahmen und der Forderung nach Anpassungsfähigkeit zeichnet ein Bild einer Behörde, die ihre Rolle in einem dynamischen Umfeld festigt, wobei die Erfolge bei der Marktabdeckung und der Reduzierung illegaler Angebote als Grundlage für weitere Schritte dienen. Daten aus der Mitteilung der GGL zeigen, wie diese Maßnahmen ineinandergreifen und dabei die Grundlage für einen nachhaltigen regulierten Markt schaffen, der sich an neuen Entwicklungen orientiert.

Schlussfolgerung

Die Bilanz nach fünf Jahren unterstreicht die Rolle der GGL bei der Überwachung von 129 Betreibern, der Blockade von 1.843 illegalen Seiten und der Integration von etwa 77 Prozent des Marktes in lizenzierte Kanäle, begleitet von jährlich rund 287 Verfahren, während die Aufforderung an die Länder nach flexibleren Ansätzen und die Stärkung durch den geänderten Staatsvertrag weitere Entwicklungen ermöglichen. Die Pressemitteilung der GGL liefert weitere Details zu diesen Aktivitäten und den damit verbundenen Fortschritten.